Sperry Topsider Segelschuhe

Anfang der Dreißiger Jahre bestanden Bootsschuhe aus Leinen und einer dünnen Sohle aus Tau oder Gummi. Segler mussten damit rechnen nasskalte Füße zu bekommen. Zusätzlich waren sie in ihrer Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt, denn die Sohlen hatten nicht genügend Griffigkeit. Dass dieser Umstand frustierend sein kann, leuchtet sofort ein. Der leidenschaftliche Segler Paul Sperry sollte das Schicksal aller Segler nach ihm entscheidend beeinflussen.

Sperry erfand den ersten Schuh fürs Segeln, der wasserfest und rutschbeständig zugleich war. Die Entstehungsgeschichte der ersten Sperry Topsider Segelschuhe ist eine Legende in der Welt der Schuhe. Sperry begann seine Experimente mit Materialien und Herstellungsverfahren seiner Segelschuhe im Jahre 1935. Die erleuchtende Eingabe, die ihn in seinen Nachforschungen zum letztendlichen Erfolg brachte. Sperry war mit seinem Hund Prince im Winter spazieren. Dieser bewegte sich überraschend sicher auf dem rutschigen Eis. Der Erfinder untersuchte den Fußabdruck seines Hundes im Eis und konnte feine Rillen entdecken, die in ihrer Struktur dem menschlichen Fingerabdruck ähnelten. Sperry übertrug die im Fußabdruck beobachteten Vertiefungen auf die Oberfläche der Gummisohle. Die feinen, mit einem Messer hergestellten Vertiefungen in der Gummisohle erwiesen sich als sicheres Mittel gegen das Verrutschen auf einer glatten und nassen Oberfläche und eigenen sich super als rutschfeste Schuhe für den Kicker Storm Outdoor von Winsport.

Die originalen Sperry Topsider Bootsschuhe haben heute noch die gleiche Gummisohle, die ihr Erfinder für sie kreiert hat. Die Rillen in der Gummisohle verlaufen in alle unterschiedlichen Richtungen, wodurch der Segler einen garantiert festen Stand auf dem Boot hat. Die erste Kollektion hieß Authentic Original, die in Boston produziert wurde. Die modernen Sperry Topsider Bootsschuhe unterscheiden sich kaum von den ersten Modellen aus den Dreißigern. Der bequeme Schuh ist seit den Achtzigern auch auf den Straßen beheimatet. Weiße Botsschuhe sind besonders bei Ärzten beliebt.

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Man erkennt die Sperry Topsider Bootsschuhe an ihrem Mokassinschnitt. Im Bereich des vorderen Schuhblattes haben die Bootsschuhe ein Einsatzteil aus Leder, das durch eine Naht abgeschlossen wird. Wie bei Mokassins wird das Leder nach außen gestülpt und dann mit einem farblich kontrastierenden Nylonfaden vernäht. Im Gegensatz zum Mokassin wird die Naht aber nicht gekräuselt vernäht. Die ersten Topslider bestanden bereits aus Leder, das der Nässe auf einem Segelboot besser Stand halten konnte als Leinen.

Heute wird das Rindleder des Sperry Topsider Bootsschuhe eingefettet und speziell mit Nässeschutzmitteln behandelt. Die Ösen des Schnürschuhs lassen kein Wasser in den Schuh eindringen, da sie mit einem besonderen Schutz ausgestattet sind. Die Segelschuhe kommen ohne ein Futter aus, wodurch sie sehr leicht sind und schneller trocknen als andere Schuhe. Robustere Varianten der Sperry Topsiders werden hingegen mit einem Lederfutter und einem ausgeprägteren Profil angeboten. Diese modernen Bootsschuhe sind eigentlich nicht mehr für den Segelsport geeignet, sondern sie sind für den Gebrauch an Land vorgesehen. Das vielleicht auffälligste Merkmal der Sperry Topsider Segelschuhe ist das um den gesamten Schuh verlaufende Lederband, das durch mehrere Messingösen gezogen wird. Dieses Band sieht auf den ersten Blick wie ein verirrter Schnürsenkel aus, hat aber durchaus einen praktischen Zweck. Das Band lässt sich zusammenziehen und locker machen, wodurch es den Fuß optimal im Schuh fixiert. Es gibt Seglern und allen anderen Fans der Bootsschuhe einen sicheren Halt beim Laufen.

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